Wohnungsodyssee. Oder: Liegt es am Tuch?

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Als ich nach Tübingen gezogen bin, entschied ich mich nach einer ersten kleinen Wohnungssuchtour dafür, doch ins Studentenwohnheim zu ziehen, beworben hatte ich mich vorsichtshalber vorher schon. Denn die Preise für Wohnungen in Tübingen sind wirklich unverschämt hoch und überhaupt eine Wohnung zu finden, bei der es nicht gleich 30 andere Bewerber gibt, ist schon eine Herausforderung für sich.

Also zog ich zunächst für die ersten zwei Semester in ein Zimmer im Wohnheim, in dem ich für einen guten Preis in einer zwar nicht zentralen, aber wie ich finde sehr schönen Lage wohnte. Nach meinem Auslandssemester im dritten Jahr zogen wir in eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Familienwohnheim, gleiche Lage und für zwei Personen sogar ein noch günstigerer Preis. Da wohnen wir bis jetzt. Allerdings gibt es vom Studentenwerk aus die Beschränkung der Wohnzeit auf 6 Semester, weshalb wir im September ausziehen müssen.

In einem dieser Häuser mit Neckar-Blick eine Wohnung zu finden, ist wohl der Traum jedes Tübingers...

In einem dieser Häuser mit Neckar-Blick eine Wohnung zu finden, ist wohl der Traum jedes Tübingers…

Da uns klar war, dass sich die Wohnungssuche nicht unbedingt leicht gestalten würde, haben wir bereits im Oktober letzten Jahres mit der Suche angefangen: Wir schauten auf wg-gesucht.de, in der Zeitung, gaben eine Annonce auf und schauten später auch beim Makler. Anfangs hatten wir noch gewisse Vorstellungen, was wir unbedingt haben wollten und was nicht. Das haben wir dann nach ca. 3 Monaten aufgegeben, wir wollten einfach nur noch eine bezahlbare Wohnung finden. Pro Monat hatten wir bestimmt 8 – 12 Besichtigungen, je nach dem, wie hoch das Angebot war. Wir haben in den letzten zwei Monaten nur noch Zusagen gemacht, da wir einfach irgendeine Wohnung haben wollten. Teilweise wurden wir nicht genommen, die Vermieter wollten uns nicht oder es wurde dann doch nur eine Person gewünscht und kein Paar. Klar, wenn ich Vermieter in Tübingen wäre, würde ich auch lieber fest angestellte Personen nehmen, als Studenten, die womöglich kein ausreichend hohes Einkommen haben und nach kurzer Zeit wieder weg ziehen.

Wir hatten somit nicht die besten Voraussetzungen im Konkurrenzkampf um die Wohnungen. Aber im letzten Monat, als wir zwei Maklerbesichtgungen hatten (wir waren zu dem Zeitpunkt auch bereit, Provision zu bezahlen, damit wir überhaupt was finden), waren wir eigentlich recht zuversichtlich: Wir hatten das Gefühl, einen guten Eindruck gemacht zu haben, die Zahl der Mitbewerber schien nicht sehr hoch zu sein und wir hatten eine schnelle Zusage gemacht. Was soll ich sagen: Nach drei Wochen haben wir nicht mal eine Absage bekommen. Nach einer Nachfrage um den Stand der Dinge hieß es, man hätte uns eine Mail geschrieben. Diese ist aber nie angekommen. Nach dieser Odysse kann man schon mal verzweifeln.

Alle Besichtigungen haben wir bisher zu zweit gemacht. Am letzten Wochenende war ich dann auf der Zahnräder Konferenz und wir bekamen spontan ein Besichtigungsangebot für den Samstag, sodass mein Mann alleine ging. Die Wohnung hat eine super Lage und er sagte sofort zu. Und was soll ich sagen? Wir haben die Wohnung. Am Freitag, bevor ich gefahren bin, habe ich noch zum Spaß gesagt: „Wenn wir diese Wohnung bekommen, dann lag es bisher an mir bzw. meinem Aussehen.“ Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß in diesen Situationen nie, ob man sich in solchen Situationen zu schnell in etwas hineinsteigert, deswegen bin ich vorsichtig, wenn es um die Aussage „Und alles nur wegen meines Kopftuchs“ geht. Allerdings habe ich, bevor ich es getragen habe, auch immer gedacht, es würde in dieser Hinsicht generell übertrieben. Mittlerweile habe ich jedoch meine Erfahrungen gemacht, was die Außenwahrnehmung einer Kopftuchträgerin angeht. Und leider muss ich sagen, ein bitterer Beigeschmack bei dieser Wohnungszusage bleibt.

Nachtrag: Mein Gefühl war wohl tatsächlich nicht ganz unberechtig. Ich habe heute Nachmittag noch eine Antwort von einer Maklerin bekommen, mit der wir eine Wohnung noch vor Ostern besichtigt hatten. Begründung dafür, dass man sich bisher nicht gemeldet hätte: In den arabischen Ländern bekomme man ja viel Besuch, deswegen hätten die Vermieter doch Bedenken. Vergeben sei die Wohnung jedoch nicht. Da fehlen mir echt die Worte [zumal wir vor und während der Besichtigung mehrmals versichert haben, dass wir ruhige Mieter sind].

Brot-Back-Kunst: Arabisches Fladenbrot

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Ich glaube ja, zum Brot backen ist man entweder geboren oder man bekommt es einfach nicht hin. Ich gehöre zur zweiten Gruppe, bekomme es aber nach mehreren Versuchen, Tipps von Profis, einer Prise Glück und meinem Talent zum Lesen immerhin deutlich besser als beim ersten Versuch hin.

Obwohl es von den Zutaten und der Zubereitung her ziemlich einfach aussieht, finde ich es dennoch relativ aufwendig und bewundere daher die ganzen Frauen die ich in Palästina kennengelernt habe, die das jeden Tag machen (und das bevor alle aufstehen… ich habe quasi nie jemanden live dabei beobachten können).

Arabisches Brot

Zutaten
450g Mehl
350ml Wasser, lauwarm
2 EL Ölivenöl
1 Pck. Trockenhefe
1 Tl Salz
… und noch jede Menge Mehl für die Arbeitsfläche und Öl für Blech und Schüssel

1.
Zu Beginn kommt gleich das Talent zum Lesen ins Spiel: ich habe erst beim dritten Versuch gemerkt, dass man die Trockenhefe die ich gekauft habe nicht erst anrühren muss, sondern gleich zum Mehl geben kann. Wer auch solche Hefe hat tut alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie (am besten mit einem Mixer). Wer welche hat, die vorher angerührt werden muss, tut sie mit dem Wasser und Zucker 5 Min in eine Schüssel und stellt sie an einen warmen Ort bis Bläschen entstanden sind. Dann zu den restlichen Zutaten geben und verrühren. Wenn der Teig gut verrührt ist, den Teig zu einer Kugel formen, in eine neue Schüssel etwas Öl geben und überall verteilen, den Teig hinein legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für 20 Min an einen warmen Ort stellen, bis er ungefähr die doppelte Größe erreicht hat.

2.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Dann in kleine Stücke teilen und diese zu einzelnen, ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. Die Fladen werden auf gefettete Backbleche gelegt und mit Wasser bestrichen. Jetzt sollten sie nochmal 20 Min gehen. In der Zeit kann schon mal der Ofen auf ca. 200 Grad vorgeheizt werden. Die Brote dann für ca. 5-10 Min backen. Am besten gut beobachten, damit sie nicht zu hart werden. Und eigentlich sollten sie auch auf gehen und innen hohl werden – bei mir hat das allerdings noch nie geklappt! Dennoch schmecken sie (mittlerweile) richtig gut! So gut, dass sie auch Farina bei unserem Osterfrühstück probieren durfte!

Eure Ann Cathrin

(K)ein Rezept: Cold Turkey

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20130319-185618.jpgUuuuaaaaaahhhh! Wenn ich so den Countdown hier rechts sehe merke ich: ich muss mich echt mal ran halten. Irgendwie klappt das alles nicht so wie ich wollte! Aber ich versuch jetzt noch mal alles um ganz ganz fleißig zu sein! Ein Programm das dabei ganz gut unterstützen kann und das ich leider viel zu selten benutze ist Cold Turkey.

Es ist eigentlich perfekt für Menschen wie mich… (und trägt nicht umsonst den Beinamen The strictest, merciless,  soulless program out there)Wenn man sich denn nur traut es zu aktivieren. Cold Turkey hindert einen nämlich daran ständig auf zeitraubenden Webseiten wie Facebook, Twitter oder diversen Nachrichten Magazinen zu surfen – und das wirklich konsequent.

Ihr installiert das Programm einfach (es ist übrigens kostenlos), öffnet es und klickt an welche Seiten Ihr gesperrt haben wollt. Im ersten Reiter sind die Standard-Zeitfresser-Seiten aufgeführt, im zweiten Reiter könnt Ihr noch Eure persönlichen Seiten auflisten (aber nicht unsere😉 ). Dann gebt Ihr an, bis wann Cold Turkey all diese Seiten sperren soll und schon geht’s los! sobald Ihr Euren Browser geschlossen habt (falls er noch offen sein sollte) sind die gesperrten Webseiten nicht mehr zu öffnen. Da bringt auch kein Neustart mehr was! Die Seiten sind bis zum Ablauf der Frist gesperrt! Daher rate ich Euch: sperrt die Seiten erstmal ein oder zwei Stunden und gewöhnt Euch dran, dass Ihr nicht drauf zugreifen könnt. Einzig und allein Euer Smartphone kann Euch jetzt noch Ablenken. Da hilft vielleicht nur eins: Apps erstmal löschen!

Wär das ein Programm das Euch helfen könnte am PC fleißiger zu arbeiten? Ich glaube es hilft echt, wenn man sich nur durchringen kann. Ich werde es die nächste Woche mal öfter machen.

Alles Liebe, Eure Ann Cathrin

30 Days of Being Super Productive

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30 Days of Being ProductiveEigentlich wollte ich schon viel früher mit diesem Projekt anfangen. Doch dann kam mir die Grippe dazwischen und ich lag zwei Wochen komplett flach. Es hat wohl diesen Winter fast jeden erwischt, oder?

Bei mir steht etwas ganz wichtiges aber genauso schreckliches an: eine Mathe-Prüfung! Die und noch ein paar andere Sachen, die unbedingt in den Semesterferien bzw. der Vorlesungsfreien Zeit (haha -.-) erledigt werden müssen.

Seit langem habe ich mich mit dem Thema Motivation und Zeitmanagement und Prokrastination beschäftigt. Ich weiß wirklich viel – aber anwenden? Daran hapert’s immer! Ich hoffe ich bin damit nicht alleine und wenigstens ein paar von Euch leiden genauso daran wie ich. Ich nehme mir immer schrecklich viel vor, mache Pläne, ToDo-Liste und was weiß ich nicht alles. Aber ich bekomme kaum was hin!

Farina hat mich ermutigt, darüber zu bloggen. Vielleicht hilft die Aufsicht von Euch ja ein wenig und ich bin ein bisschen produktiver, um mich nicht vor Euch blamieren zu müssen. Ich werde versuchen 30 Tage super produktiv zu sein und dabei ein paar Tipps und Tricks von denen ich gelesen habe ausprobieren und Euch davon berichten. Vielleicht findet Ihr ja was, was Ihr auch für Euch übernehmen könnt! Ihr seid natürlich auch herzlich eingeladen mit zu machen – so ganz spontan J

Also hier sind meine Ziele für die kommenden 30 Tage:

    • Lernen für die Mathe-Prüfung!! (Und die natürlich bestehen…)
    • Lernen für einen andere Klausur
    • Eine weitere Hausarbeit schreiben (Thema und Literatur habe ich endlich gefunden!)
    •  B.A. Arbeit anfangen (Dazu unbedingt ein Abstract einreichen!)
    • Arabisch Vokabeln lernen
    • Bücher, die ich schon lange lesen wollte, auch endlich mal (zu ende) lesen
    • Sport machen und auf meine Ernährung achten
    • Keine Zeit verschwenden

Ja, ich weiß, es ist viel was ich mir vorgenommen habe. Wahrscheinlich auch zu viel – aber wir werden sehen wie es nach 30 Tagen aussieht!


Ich halte Euch auf dem Laufenden,
Eure Ann Cathrin

Über die Heimat und ihre großen Schiffe

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Wie einige der längeren Leser wissen, studieren und leben wir in Tübingen. Aus der näheren Umgebung oder gar aus Baden-Württemberg kommen wir jedoch beide nicht. Wenn dann die Frage kommt: „Und woher kommst Du?„, kann Ann Cathrin mit Hamburg eine zufriedenstellende Antwort geben. Ich muss allerdings immer etwas weiter ausholen. „Aus Niedersachsen.“ – „Ah, Hannover?“ – „Nein, ähm, also an der Grenze zu Holland.“ – „Was ist denn da in der Nähe?„. Joa. Was ist in der Nähe? Nichts wirklich. Holland, Groningen. Emden? Ich komme aus Papenburg. Ganz selten gibt es jemanden, der sagt „Ja, kenn ich, da kommen doch diese Schiffe her.“ Genauuu, die Schiffe. Unsere große Attraktion ist die Meyer Werft und ihre großen Kreuzfahrtschiffe. Gerade im Moment steht die Norwegian Breakaway, das größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff, draußen und man kann sie bestaunen, bis sie dann ins Meer überführt wird und die Touristen nach Papenburg strömen (ich selbst muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das noch nie live gesehen habe – obwohl es schon ziemlich cool aussehen muss, wie so ein riesiges Schiff durch die flache Landschaft fährt).

In den letzten Tagen bin ich ein paar Mal mit unserem Hund an der Meyer Werft spazieren gegangen und habe ein paar Eindrücke für euch festgehalten.

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Schon von weitem sieht man hinter dem Deich die großen Hallen der Werft…

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…und dann, ein paar Schritte weiter, ragt auch der obere Teil des Schiffes hervor…

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…die letzten Arbeiten werden außerhalb der Halle gemacht, z.B. wird der Schornstein nicht in der Halle monitiert, da das Schiff sonst zu hoch wäre…

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…in der Zeit, in der das Schiff draußen ist, kommen viele Besucher, im Sommer finden auch oft Konzerte vor der beleuchteten Schiffkulisse statt…

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…hier einmal in voller Länge; oben auf Deck gibt es sogar Wasserrutschen…

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… und dann nochmal von vorne! Das Schiff ist 324 m lang und 40 m breit und wird in Zukunft im Frühling und Sommer von New York aus zu den Bermudas fahren und im Winter auf den Bahamas und in der Karibik. Eventuell wird die Norwegian Breakaway noch dieses Wochenende überführt, wenn ihr wollt, kann ich auch darüber berichten.

Wie sieht es bei euch aus, würdet ihr gerne mal eine Kreuzfahrt machen oder habt womöglich schonmal eine gemacht? Wohin sollte eure Wunschreise gehen?

Geburtstagskuchen

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Wenn eine gute Freundin Geburtstag hat, dann braucht es natürlich auch eine wundervolle Torte. Als meine liebe Lisa am Wochenende ihren Geburtstag feierte, durfte so ein wunderschönes Exemplar natürlich nicht fehlen.
Hier ist das Rezept, für alle, die auch für einen lieben Menschen backen wollen:

geburtstagskuchen

Zutaten
Biskuitteig
200g Mehl
6 Eier
200g Zucker
4 El lauwarmes Wasser
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver

Füllung
3 unbehandelte Zitronen
4 Blatt Gelatine
6 Eigelb
400ml Sahne
Buttercreme
250g Butter
500g Puderzucker
Vanillearoma
Lebensmittelfarbe

Dekoration
250g Puderzucker
1 Eiweiß
Zuckerperlen

1.
Los geht es mit dem Biskuitboden. Dafür die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Wasser schaumig schlagen. Das Eiweiß vorsichtig unter heben und Mehl, Backpulver, Salz und Natron unter rühren. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann den Teig in eine vorgefettete Springform (ca. 22cm) geben und in den Ofen geben. Der Teig muss ca. 25 Min backen – behaltet ihn aber unbedingt im Auge, damit er nicht zu braun wird und testet mit einem Holzspieß, ob er schon durchgebacken ist. Danach abkühlen lassen

2.
Für die Füllung die Schale von zwei Zitronen abreiben und alle drei Zitronen auspressen. Die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. Eigelbe, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale über einem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Die Gelatine in der heißen Masse auslösen und danach die Creme in einem Eiswasserbad abkühlen lassen. Danach kalt stellen. Die Sahne aufschlagen und unter die Creme heben, sobald sie anfängt zu gelieren.

3.
Den erkalteten Biskuitboden in drei gleich große Scheiben schneiden. Den unteren und den mittleren Boden mit der Creme bestreichen und die Böden aufeinander legen. Für die Buttercreme alle Zutaten mit dem Handrührgerät auf kleiner Stufe verrühren. Mit Lebensmittelfarbe nach belieben einfärben. Dann die Creme vorsichtig über die Torte ziehen.

4.
Um die Torten zu dekorieren mischt ihr etwas von dem übrig gebliebenem Eiweiß mit dem Puderzucker. Die Masse sollte sehr zäh sein. Dann in einen Spritzbeutel mit dünner Tülle geben und nach belieben die Torte verzieren.

Viel Spaß beim Genießen,
Eure Ann Cathrin

how to // Den Frühling begrüßen

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Winter, es reicht. Es ist nun lange genug weiß, kalt und kahl gewesen. Die Weihnachts- und Winterdekosachen wurden schon längst von Osterartikeln abgelöst, Rot, Gold und Silber sind hellem Grün und Pastellfarben gewichen. Ich glaube, der Winter braucht nur noch einen klitzekleinen Schubs, damit er sich für die nächsten neun Monate verzieht und dem Frühling Platz macht. In einigen Teilen Deutschlands gab es am Wochenende ja schon den ersten Frühlingsvorgeschmack mit den ersten Sonnenstrahlen – im Emsland, wo ich gerade bin, nicht. Deswegen habe ich mir ein paar Tricks zusammengesucht, um den Frühling herbeizulocken und gebührend zu begrüßen!

1. Weg mit der Winterdeko – Her mit frischen Farben

Der berühmt-berüchtigte Frühjahrsputz ist nach der faulen Winterzeit dringend nötig und hat nebenbei auch eine psychologische Wirkung: Weg mit dem Staub und Krempel des Winters, her mit der Frühlingsdeko! Frische Blumen oder blühende Zweige in der Wohnung machen gleich gute Laune und setzen frische Farbtupfer.

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  • Ein wunderschönes Beispiel für selbstgemachte Frühlingsdeko findet ihr bei Vera von Nicest Things.
  • Auch auf dem Blog kukuwaja gibt es tolle Frühlingsinspirationen.

2. Augen auf! Frühlingsboten entdecken

Der erste Frühlingsbote ist ganz eindeutig das frühmorgendliche Vogelgezwitscher. Einfach mal die Ohren spitzen und Augen aufmachen, die Vögel kommen langsam wieder und wenn man den Blick vom Himmel zum Boden wendet, wird man auch die ersten Scheeglöckchen und Knospen finden. Die Natur wacht wieder auf und macht sich bereit für ihr schönstes Frühlingskleid! Und ihr könnt auch selbst etwas nachhelfen: Die ersten Pflanzen können bereits jetzt ausgesäät werden, z.B. Tomaten, wie wäre es also mal, dieses Jahr eigenes Gemüse zu ziehen?

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3. Schwung in den Alltag bringen

Schluss mit den Winterroutinen – Denn jetzt, wo die Tage wieder länger werden, gibt es neue Motivation, neue Gewohnheiten zu etablieren und es fällt auch nicht mehr ganz so schwer, früher aufzustehen. Zumal das Vogelgezwitscher sein übriges tut, um uns aus den Federn zu schmeißen. Also aufstehen und den Tag mit einem leckeren Frühstück beginnen. Wie wäre es dann mal mit einem morgendlichen Spaziergang – einfach mal die Stille und Unberührtheit des Morgens genießen! Oder wie wäre es, die gefassten Sportvorsätze in die Tat umzusetzen? Der Schnee ist weg, das Wetter wird etwas milder, super Voraussetzungen zum Joggen. Die frische Frühlingsluft tut ihr übriges, um ein rundum gutes Gefühl nach dem Sport zu versprechen.

  • Tolle Motivation und Tipps in Bezug auf Sport und leckere gesunde Rezepte findet ihr z.B. auf dem tollen Blog von Marie

4. Neuer Platz für Frühlingsfarben im Kleiderschrank

Klar, richtig warm ist es, gerade morgens und abends, noch nichts. Aber die dicken Wollpullover in dunklen Farben wollen den Winter nur festhalten. Zieht man sich morgens aber schon in heiteren, hellen Farben an, kann man den Frühling fast schon riechen und bekommt gleich gute Laune – probiert es aus, es klappt bestimmt.

  • Inspiration für Frühlingsoutfits kann man sich auch gut auf anderen Blogs holen, z.B. hier.

5. Die Sonne genießen

Egal ob man gerade am Hausarbeiten schreiben ist, noch für Prüfungen lernt oder sonstwie beschäftigt ist: mindestens eine halbe Stunde Zeit sollte man sich pro Tag Zeit nehmen,  um an die frische Luft zu gehen und die lang vermisste Sonne genießen, wenn sie dann da ist

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Ansonsten, wenn man nichts zu tun, legt man sich einfach auch mal so in die Sonne, wie unser Hund =)

Ich hoffe, euch inspirieren diese kleinen Tipps und Tricks und der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten🙂

Wie begrüßt ihr den Frühling?

Tschüss, kalter Nebelfebruar

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Und schon wieder ein Monat, der schneller vorbei ist, als er angefangen hat. Der Vorteil an der Sache: sobald der Februar ‚rum ist, kommt der März. Und der bringt den lang ersehnten Frühling. Ganz sicher. Wie wir den Winter ganz schnell los werden und den Frühling anlocken, dazu gibt es demnächst ein paar Tipps.

Nun aber erst mal ein paar Eindrücke von einem Nebelspaziergang heute morgen.

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Wie geht es euch, könnt ihr den Frühling auch nicht mehr erwarten?

P.S.: Übrigens, hier könnt ihr noch eine wunderschöne Uhr von Daniel Wellington auf Copypastelove.org gewinnen!

Traditionell: Schoko-Muffins

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CupCakes sind großartig – vor allem, weil man sie so schön dekorieren kann. Das dauert aber oft ein Weilchen und sie sind daher nicht mal eben so schnell gemacht. Außerdem sind CupCakes manchmal echt süß – sogar zu süß. Meiner Meinung nach. Deswegen bin ich immer noch ein Fan von den ganz klassischen Muffins. Da kann man echt nicht viel falsch machen – sei es beim Backen oder beim Geschmack. Und als es letztens mal mit einer süßen Überraschung schnell gehen musste, habe ich mich für dieses einfache Rezept für Schokoladen-Muffins entschieden.

schokoladenmuffin

Zutaten (für 12 Stück)

250g Mehl
40g Kakaopulver
2 Tl Backpulver
1/2 Tl Speisenatron
200g Zartbitter-Schokotropfen
2 große Eier
300g Schmand
70g brauner Zucker
80g Butter, zerlassen

1.
Am besten jetzt schon mal den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Muffinform mit papierförmchen auslegen. Dann das Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Natron in eine große Schüssel sieben. Die Schokotropfen untermischen.

2.
Eier, Schmand, Zucker und zerlassene Butter in einer zweiten Schüssel sorgfältig verrühren. Die Masse dann zur Mehlmischung geben und mit einem Handrührgerät auf kleiner Stufe verarbeiten.

3.
Den Teil in die Papierförmchen gleichmäßig verteilen und 20 Min im Ofen backen, bis sie aufgegangen und fest sind. Aus dem Ofen nehmen, 5 min abkühlen lassen, die Muffins aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter weiter abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Genießen,
Eure Ann Cathrin

Selfmade Souvenir

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Wer kennt es nicht: Man ist im Urlaub/Auslandssemester, genießt die nur so vorbei fliegende Zeit und dann, einen Tag vor dem Rückflug: Ich habe noch gar keine Mitbringsel! Man denkt an all die tollen Sachen, die einem Freunde und Familie aus den entlegendsten Winkeln der Welt mitgebracht haben und über die man sich so gefreut hat und das schlechte Gewissen kommt: Was denken die anderen nur, wenn ich ihnen gar nichts mitbringe. Natürlich freuen sie sich über die Geschichten und Fotos und natürlich über die eigene Rückkehr. Und wahrscheinlich ist es auch einem selbst wichtiger, etwas mitgebracht zu haben, als es den Daheimgebliebenen ist. Aber das Gewissen nagt und nagt und meistens neigt man dann dazu hektisch im nächstbesten Souveniershop einen Kugelschreiber oder ähnliches mit Namen des Ortes, in dem man war, zu kaufen. Oder noch schlimmer: Irgendwas überteuertes vom Flughafensouveniershop, mit dem man selbst auch nicht so zufrieden ist.

Damit ist jetzt Schluss. Warum nicht etwas selbstgemachtes aus dem Urlaub mitbringen? Nichts aufwendiges, einfach ein bisschen Urlaubsfeeling, festgehalten in einem stinknormalen Glas. Das ganze könnte dann in etwa so aussehen:

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Es ist wirklich ganz simpel, im Prinzip braucht ihr dafür nur ein bisschen Sand – ob vom Strand, aus der Wüste, aus den Bergen oder jedem anderen Ort, der euch gefallen hat – ein altes, gründlich ausgewaschenes Glas und Masking Tape eurer Wahl. Natürlich könnt ihr den Sand auch noch durch Muscheln, besondere Steine oder andere Fundstücke aufwerten. Eine weitere Möglichkeit ist, wie ich es hier gemacht habe, das Glas zu bekleben: Eine witzige Aufschrift in Landessprache, ein interessanter Geldschein (funktioniert natürlich eher in nicht-Euro-Ländern) – was ihr wollt!

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Einfach den Sand in das Glas füllen, den Deckel mit schönem Masking Tape bekleben und mit Ort und Jahr beschriften. So habt ihr euren Freunden in der Heimat ein Stück Ferne mitgebracht. Natürlich kann man auch seine eigene Sammlung anlegen – Urlaubs-Erinnerungs-Gläser sozusagen. Die man sich immer wieder anschauen, den Sand fühlen und die damit verbundenen Erlebnisse in Gedanken nochmal durchleben kann.

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Nebenbei verwertet ihr auch noch alte Gläser wieder anstatt sie wegzuschmeißen und vermeidet überflüssige Kitsch-Souvenir-Käufe – super oder?

Dieses DIY soll zudem unser Beitrag zum „Couch Blog Star“ zum Thema Nachhaltigkeit/Dinge, die die Welt besser machen sein, auch wenn wir von den Ideen und Umsetzungen der anderen Blogger schon total überwältigt sind!

Was sind denn eure Standard-Mitbringsel? Oder verzweifelt ihr auch regelmäßig am letzten Urlaubstag?

Eure Farina

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