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Mit den Impressionen aus dem Heiligen Land kann ich aus Tübingen nicht ganz mithalten. Aber für alle Daheimgebliebenen, die sich an das Herbstwetter gewöhnen müssen kommt hier nun ein typisches Herbstgericht. Sie wärmt von innen, hat eine wunderschöne Farbe und ist leicht zu machen. Na, wer kommt drauf? Richtig, es geht um Kürbissuppe!

Wir haben das Glück, dass es bei uns im Viertel jedes Jahr die Möglichkeit gibt, Kürbisse zu kaufen, undzwar rund um die Uhr. Das Prinzip ist das Gleiche, wie bei den Blumenfeldern: Man wirft Geld in eine Dose und kann sich Kürbisse vielfältiger Sorten mitnehmen, egal ob Zierkürbisse oder die der essbaren Art. Ich freu mich immer, wenn die Kürbise dort draußen liegen und finde es super, dass die Verkäufer so viel Vertrauen haben und dies ermöglichen.
Jetzt habe ich aber wieder viel um die heiße Suppe den heißen Brei geredet, hier kommt das Rezept!

Der Kürbis sollte so in etwa mittelgroß sein (Durchmesser ca. 25 cm). Diesen also zunächst gründlich waschen, da man ja die Schale bei dieser Sorte mitessen kann, dann den Kürbis teilen und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Den übrigen Kürbis in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Dann die Zwiebel (wenn ihr Zwiebel nicht so mögt, nehmt eine kleine Zwiebel, ansonsten einfach eine normal große Zwiebel verwenden) schälen, würfeln und in einem ausreichend großen Topf andünsten. Hierzu kann man die obere, fette Schicht der Kokosmilch benutzen. Salzen und Kürbiswürfel zugeben. Mit der Brühe angießen.

Nun die Gewürze: Den geriebenen oder klein geschnittenen Ingwer (ca. 50 gr.), Currypulver, Kreuzkümmel, frischen Pfeffer, Chiliflocken, Salz und Zucker hinzugeben. Nun die Suppe ca. 20-25 Minuten kochen lassen, bis die Kürbisschale weich ist. Anschließend die Suppe pürieren und mit der Kokosmilch, nach Belieben, abschmecken. Dies ist nicht zwingend nötig, da die Suppe an sich schon sehr sämig ist, jedoch gibt die Kokosmilch noch eine weitere Geschmacksdimension, die nicht zu verachten ist! Und schon habt ihr eine leckere, herbstliche Kürbissuppe! Man kann in die fertige Suppe noch ein, zwei Tropfen Kürbiskernöl geben.

So, probierts aus. Und Ann Ca, stell Dich langsam auf den Herbst ein. Einen suppigen Gruß nach Palästina und in die ganze Welt.

Eure Farina

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