Schlagwörter

Ich glaube ja, zum Brot backen ist man entweder geboren oder man bekommt es einfach nicht hin. Ich gehöre zur zweiten Gruppe, bekomme es aber nach mehreren Versuchen, Tipps von Profis, einer Prise Glück und meinem Talent zum Lesen immerhin deutlich besser als beim ersten Versuch hin.

Obwohl es von den Zutaten und der Zubereitung her ziemlich einfach aussieht, finde ich es dennoch relativ aufwendig und bewundere daher die ganzen Frauen die ich in Palästina kennengelernt habe, die das jeden Tag machen (und das bevor alle aufstehen… ich habe quasi nie jemanden live dabei beobachten können).

Arabisches Brot

Zutaten
450g Mehl
350ml Wasser, lauwarm
2 EL Ölivenöl
1 Pck. Trockenhefe
1 Tl Salz
… und noch jede Menge Mehl für die Arbeitsfläche und Öl für Blech und Schüssel

1.
Zu Beginn kommt gleich das Talent zum Lesen ins Spiel: ich habe erst beim dritten Versuch gemerkt, dass man die Trockenhefe die ich gekauft habe nicht erst anrühren muss, sondern gleich zum Mehl geben kann. Wer auch solche Hefe hat tut alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie (am besten mit einem Mixer). Wer welche hat, die vorher angerührt werden muss, tut sie mit dem Wasser und Zucker 5 Min in eine Schüssel und stellt sie an einen warmen Ort bis Bläschen entstanden sind. Dann zu den restlichen Zutaten geben und verrühren. Wenn der Teig gut verrührt ist, den Teig zu einer Kugel formen, in eine neue Schüssel etwas Öl geben und überall verteilen, den Teig hinein legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für 20 Min an einen warmen Ort stellen, bis er ungefähr die doppelte Größe erreicht hat.

2.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Dann in kleine Stücke teilen und diese zu einzelnen, ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. Die Fladen werden auf gefettete Backbleche gelegt und mit Wasser bestrichen. Jetzt sollten sie nochmal 20 Min gehen. In der Zeit kann schon mal der Ofen auf ca. 200 Grad vorgeheizt werden. Die Brote dann für ca. 5-10 Min backen. Am besten gut beobachten, damit sie nicht zu hart werden. Und eigentlich sollten sie auch auf gehen und innen hohl werden – bei mir hat das allerdings noch nie geklappt! Dennoch schmecken sie (mittlerweile) richtig gut! So gut, dass sie auch Farina bei unserem Osterfrühstück probieren durfte!

Eure Ann Cathrin

Advertisements